Bei Schmerzen



Entspannungstraining ist bei den unterschiedlichsten Schmerzen äußerst hilfreich, zum Beispiel bei Spannungskopfschmerzen, Rückenschmerzen und prämenstruellem Syndrom.

Natürlich muss zuvor die Ursache der Schmerzen abgeklärt worden sein!

Bei Schmerz kommt es automatisch zu einer begleitenden Muskelverspannung. Diese Verspannung verstärkt ihrerseits jedoch wieder die Schmerzen, sodass es in einem Teufelskreis zu einer ständigen Verschlechterung der Symptomatik kommt.

Auch die Psyche wird durch ständige Schmerzen belastet. Ohne das entsprechende Training fällt es sehr schwer sich unter Schmerzen zu entspannen. Dabei wirkt Entspannung nachweislich lindernd auf das Schmerzempfinden.

Ideale Entspannungsmethoden bei Schmerzen sind PMR, autogenes Training und geführte Meditationen sowie ergänzend Atemtechniken. Das Erlernen der Selbsthypnose ist allen chronischen Schmerzpatienten zu empfehlen.

Entspannungsverfahren haben im Rahmen der Schmerztherapie einen hohen Stellenwert.

Die Gründe dafür sind:




Auswirkungen der Entspannung





Welche Patienten profitieren am meisten durch das Erlernen von Entspannungstechniken?



Prinzipiell kann jeder chronische Schmerzpatient davon profitieren. Die besten Erfolge lassen sich allerdings bei Personen mit starken Schmerzen und vielen vegetativen Beschwerden erzielen (Rehfisch et al. 1989).

Während Entspannungstechniken bei stark organisch bedingten Schmerzen (durch Traumen oder Entzündungen, z. B. bei chronischer Polyarthritis oder Schmerzen nach Herpes zoster) im Regelfall „nur" zu einer Schmerzreduzierung führen, können Patienten mit spannungsbedingten Kopfschmerzen und Rückenschmerzen lernen, diese Schmerzen fast vollständig zu verhindern.